Keramik ist der Oberbegriff für alle aus dem Rohstoff Ton gebrannten Objekte, ob glasiert oder nicht  : Ziegel, Fliesen, Geschirr, Porzellan, sanitäre, industriuelle Objekte…
Danach wird in der keramischen Technologie nach Eigenschaften wie Dichte und Porosität, Brennhöhe, Brennfarbe, Härte und Transparenz eingeteilt. Man unterscheidet zwischen Irdenware, also einem porösen Scherben ( das gebrannte Werkstück, nicht die umgangssprachlichen Bruchstücke ) und Sinterware, einem dichten, wasserundurchlässigen  Scherben.

Der Begriff Terrakotta ( in ursprünglich italienischer Schreibweise Terracotta :  gebrannte <cotta> Erde <terra> ) hat sich dabei in unserem Sprachgebrauch weitestgehend als Bezeichnung für Irdenware, also die unglasierten Produkte des Töpfer- und Ziegeleihandwerkes und im engeren Sinne als Synonym für Gartenkeramik im Allgemeinen und Pflanzkübel oder Blumentöpfe im Besonderen  durchgesetzt.

Der Begriff Terrakotte bezeichnet in der archäologischen Wissenschaft dagegen eine figürliche Darstellung aus Ton.

www.kreta-keramik.com