Terracotta – alles über die gebrannte Erde

Terracotta gehört zum mediterranen Garten wie hohe schlanke Zypressen oder bunt blühende Kübelpflanzen. Der erdige Farbton, die schöne Form verschiedener Töpfe und Dekorationen aus Terracotta, all das macht die „gebrannte Erde“ – so die wörtliche Übersetzung zu einer der begehrtesten Dekorationen im Garten. Dieser Beitrag entführt in die wunderbare Welt italienischer Gärten, kretischer Handwerkskunst und maurischer Gärten. Überall dort und in immer mehr Gärten hierzulande verbreitet die Terracotta ihr besonderes Flair – schön, aber nicht aufdringlich.

Definition:

Terrakotta (nach italienisch terra cotta ‚gebrannte Erde‘) ist die Bezeichnung für unglasierte keramische Produkte oder Erzeugnisse der Gruppe Tonware. Terrakotta kann auch den natürlich-warmen, erdig bis rötlichen Farbton bezeichnen, der für diese Keramik typisch ist.

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Die Geschichte der Terracotta

Die Geschichte der Terracotta

Die Wiege der Terracotta stand vermutlich in Griechenland, von dort sind die ersten Gegenstände aus Terracotta aus prähistorischer Zeit bekannt. Aber erst in der Antike erreichten Terracotta-Plastiken einen ersten meisterlichen Höhepunkt. Doch nicht nur zur Dekoration wurde die Terracotta verwendet. Sowohl im alten Ägypten, als auch dem antiken Griechenland und Rom spielten Terracotta Krüge eine wichtige Rolle zur Aufbewahrung von Ernteerträgen wie Getreide oder Wein. Daneben wurden Terracotta Materialien in Griechenland oder auch Italien beim Hausbau eingesetzt. Das gebrannte Material wurde für Dachfliesen, für Reliefs und andere Verkleidungen am Giebel und an Hauswänden verwendet. Später in der Renaissance –die ja die Antike wiedererstehen ließ- entstanden herrliche Terracotta Skulpturen und Vasen, die noch heute stilbildend sind.

 

Herstellung der Terracotta

Herstellung der Terracotta Bei der Herstellung von Terracotta Pflanzgefäßen, Amphoren oder Skulpturen kommt es vor allem auf das Ausgangsmaterial an. Der braune Farbton stammt von eisenhaltigem Ton, bei dem der Eisenrost für die rötliche Farbtönung verantwortlich ist. Das Material lässt sich gut verarbeiten und wird bei den kretischen Handwerkern, die Kreta Keramik beliefern, zu klassischen Formen wie Vasen, Amphoren und Krügen verarbeitet.

Der Brennvorgang der Terracotta findet bei 1.000° C, einer vergleichsweise niedrigen Temperatur, statt. Ein sehr langer Brennvorgang sorgt dafür, dass sich die Poren der Terracotta verschließen. Auf diese Weise wird verhindert, dass im Garten und auf der Terrasse zuviel Wasser in das Material eindringt, das im Winter frieren könnte. Die Frosthärte von Terracotta war eine wesentliche Voraussetzung für den Siegeszug des Materials, der auch in nördliche Gebiete des Mittelmeerraums wie etwa die Toskana führte.

 

Terracotta – zeitloses Material für (fast) jeden Zweck

Die Robustheit der Terracotta, ihr ansprechendes Äußeres und die Vielfalt der Verarbeitungsformen haben zu einer großen Zahl an Terracottagegenständen geführt. Sie reichen von zweckmäßigen Krügen bis hin zu kunstvollen Skulpturen klassischer, aber auch moderner Stilrichtungen. Ein Schwerpunkt ist ohne Zweifel die Verwendung von Terracotta für die Herstellung von Pflanzgefäße.

 

Kübelpflanzen und Terracotta

Kübelpflanzen und TerracottaSchon im alten Ägypten wurden Pflanzen in Terracotta Töpfe gepflanzt, um in der Dekoration mit Pflanzen zusätzliche Möglichkeiten zu haben. Diese Tradition der Kübelpflanzen ist bis heute erhalten geblieben und immer noch spielt Terracotta dabei eine große Rolle. Terracotta Gefäße bieten den Pflanzen durch festen Stand Schutz vor Windböen und aufgrund der dicken Wände Kühlung und zugleich Kälteschutz für die Wurzeln. Klassische Terracotta Pflanzgefäße besitzen stets ein Pflanzloch, so dass Staunässe vorgebeugt wird. Besonders ansprechend und einheitlich im Stil wirken in Terracottatöpfe gepflanzte mediterrane Pflanzen wie Olivenbäume, Zitronen- und Orangenbäume oder auch Buchsbaum und Zypressen. Da die Pflanzgefäße aus Terracotta in nahezu jeder Größe verfügbar sind, können sie mit den Pflanzen mitwachsen.

Auch bei den Formen und Verzierungen der Töpfe bietet Terracotta für jeden etwas. Beginnend bei einfachen Zierleisten über Griffe bis hin zu kunstvollen Reliefs ist jede Art der Dekoration denkbar und erhältlich. Bei den Formen der Terracottagefäße gibt es klassische Töpfe, höhere Vasen und dickbäuchige Amphoren. Auch Kästen aus Terracotta sind erhältlich und bieten eine wunderschöne Alternative zu den wenig dekorativen Kunststoff-Blumenkästen. Apropos Kunststoff – wer einmal Terracotta Töpfe verwendet hat, wird nie mehr einen Kunststoff Blumentopf verwenden wollen.

Dekoration aus Terracotta

Wenn man die Terrasse, eine Dachterrasse oder den Balkon im einheitlichen Stil mit Terracotta ausstatten möchte, sollte man nicht auf kleinere und größere dekorative Gegenstände aus Terracotta verzichten. Sehr wirkungsvoll sind sowohl aus dekorativer wie aus gärtnerischer Sicht Topffüße aus Terracotta, auf die die Pflanzgefäße gestellt werden. Es gibt sie in schlichten geometrischen Formen aber auch als witzige Tierfüße, die mit Krallen besetzt sind. Aber auch Fliesen aus Terracotta, die Wasserbecken in maurischen Gärten umranden, sind Teil des jahrhundertalten Repertoires und Einsatzgebiet der gebrannten Erde.

Zur klassischen italienischen Terracotta gehören dagegen Reliefs, die etwa als Sonnenuhr oder als Wasserspeier nicht nur dekorativ sondern auch nützlich sind. Aufwändiger und damit teurer sind reich verzierte Vasen, die mit Blumen- oder Fruchtgirlanden aus Terracotta geschmückt sind. Die „Krone der Terracotta Kunst“ findet man in wunderschönen Figuren aus Terracotta. Klassische Motive werden in Büsten oder Halbbüsten aber auch als vollständige Tier- oder Menschenfiguren abgebildet. Häufig stammen die Motive aus der Renaissance, der letzten Hochzeit der Terracotta nach der Antike. Wenn Haus und Garten eine stilistische Einheit aus dezentem mediterranem Flair bilden, lassen sich auch sehr gut solche Skulpturen aus Terracotta platzieren.

 

Was beim Kauf der Terracotta zu bedenken ist

Kreta Keramik Seien es der Terracotta Pflanztopf oder die Fliesen aus Terracotta – in jedem Fall sollte beim Kauf auf die Qualität geachtet werden. Terracotta wird weltweit als Material verwendet, leider nicht immer in einer Qualität, die man erwarten kann. Insbesondere die Auswahl des Ausgangsmaterials als auch der Brennvorgang als solcher sollten von versierten Handwerksbetrieben durchgeführt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Terracotta als robustes Material mit wunderschönem Flair genossen werden kann.

Häufig besteht Unsicherheit, ob glasierte Terracotta die gleichen Eigenschaft hat wie unglasierte. Tatsächlich besteht bei der Glasur das Risiko, dass es durch Wassereinschluss und Frost zu Schäden kommt. Die Glasur verhindert das Verdunsten des Wassers, so dass die Frostgefahr erhöht wird. Glasierte Terracotta Töpfe wie etwa die bekannten Vasen aus Anduze sind also im Gegensatz zu den unbehandelten Terracotta Töpfen nur bedingt winterhart.

 

Kreta Keramik

Wo man echte Terracotta kaufen kann

Beim Kauf von Terracotta Pflanzgefäßen wie Terracotta Töpfen, antike Vasen oder Terracotta Amphoren sollte darauf geachtet werden, dass die Herstellung in einer traditionellen Töpferei wie den Partnern von Kreta Keramik erfolgt. Meistens erkennt man das am Siegel, das auch jeder Topf von Kreta Keramik trägt.

Das Internet macht es möglich, hochwertige und auch große Terracotta Töpfe per Versand zu bestellen. Das Team von Kreta Keramik hat schon viele Töpfe gut und sicher verpackt und an zufriedene Kunden geschickt. Auf diese Weise kommt man im ganzen Land in den Genuss der auf Terracotta spezialisierten Sortimente. Probieren Sie es doch einfach mal aus.

 


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