Die schlanke, elegante Pflanzvase passend für den Aussen- und Innenbereich. Diese Bodenvase erinnert an die klassisch meisterhaften „Long Toms“ in der englischen Topfgartenkultur. Schmal, hoch wurde die Gefässform dereinst speziell für tiefwurzelnde Kübelpflanzen – wie die in England so überaus beliebten Rosen – entwickelt. Auch als aussergewöhnlich ansprechender Übertopf ist der „Hibiscus“ sehr gut zu verwenden. In beiden Fällen eignet sich diese „viel höher als breite“ platzsparende Gefässform sehr gut, um als Paar neben dem Haus-, Hof-, Garteneingang platziert zu werden.


Jedes einzelne Gefäss unserer Güte-Terracotta wird in einer kretischer Familientöpferei hergestellt. Es entsteht durch eine traditionelle Handwerkstechnik, die so europaweit nur noch auf der größten, griechischen Insel, Kreta anzutreffen ist. Jeder einzelne Topf entsteht auf einer langsam drehenden Töpferscheibe in einer Kombination von keramischer Dreh- und Aufbautechnik – eine jahrhundertelang bewährte Technik – und ebensolange unverändert – lediglich die Erfindung und das Ankommen von Elektrizität hat bewirkt, dass die heutigen Scheiben nicht mehr mühsam per Hand, sondern per Strom bewegt werden können.

Lokal vorhandene kretische Tonvorkommen sind nach wie vor unersetzbarer und überlieferter Rohstoff. Nach dem Trocknen an der Luft werden die Gefässrohlinge bis zu 1000 Grad Celsius gebrannt.

In diesem Prozess entsteht der typisch mediterran gelbrötlichen Farbton. Die Flammen des Holzfeuerofens erzeugen unverwechselbare Schattierungen und jedes Gefäss weist individuell unterschiedliche Brandspuren auf. Jedes Gefäss verkörpert am Ende ein Unikat.

Ausreichend hoch gebrannt und somit frosthart kann das Gefäss das ganze Jahr hindurch im Aussenbereich genutzt werden.

Da Terracotta im gebrannten Zustand ein ausserordentlich unempfindliches Material darstellt, werden Sie, solange der Topf nicht mechanisch von aussen beschädigt wird, viele Jahre daran Freude finden.

Dabei ist – jede - Terracotta - per Definition mehr oder weniger porös.

Diese Porosität ist für ein Pflanzgefäss überaus gewollt und von Vorteil, da sie ausgesprochen zum Wachsen und Gedeihen der jeweiligen Bepflanzung beiträgt und es jedem "dichten" Behältnis ( Plastik, Metall, glasierte Keramik...) in dieser Hinsicht überlegen macht.

Allerdings verändern sich alle – wie Sandsteine z.B. - poröse Oberflächen unter Witterungseinfluss – mehr oder weniger schnell.

Kalkspuren – meist verstärkt auch durch entsprechende Bestandteile im Giesswasser - können sich aussen absetzen, vor allem in Schattenlagen können Blumentöpfe "vergrünen" - was wir an alten, lang gebrauchten Töpfen als "Patina" dann so wertschätzen.

Sollte dies jedoch nicht gewünscht sein, kann unsere Terrakotta jederzeit und unproblematisch mechanisch – mit Hilfe von Bürste, Spülmittel, leichter Zitronensäure etc. - wieder gesäubert und äusserlich gereinigt werden.

Unser Tip:

vor allem bei Bepflanzung müssen die, sich im Boden des Gefässes befindlichen Drainageöffnungen immer frei gehalten werden, zum Schutz vor Staunässe, die für die meisten Pflanzen schädlich ist und im Winter gefrieren könnte.
Dazu empfiehlt es sich vor dem Einfüllen der eigentlichen Pflanzerde, einige, besser noch aber eine Schicht von Scherben, kleineren Steinen, Hydrokügelchen o.ä. über das Loch zu platzieren.

Als Zubehör bieten wir außerdem an:

  • verschiedene Topfecken, die als Abstandshalter zum besseren Abfluss von überschüssigem Giesswasser dienen. Die entstehende Belüftung schützt gleichzeitig empfindliche ( z.B. Holz- ) Bodenbeläge und verhindert bei Frost ein Festfrieren des Topfbodens.
  • handgedrehte Terrakotta-Unterteller (die allerdings nicht immer unbedingt von Nöten sind, oft erfüllen die unauffälligeren Topfecken den selben Zweck)
  • ausgesucht hochwertige Pflanzerde der Firma "Kleeschulte Erden " – entsprechende Volumen bzw. Liter-Angaben finden Sie in der einzelnen Produktbeschreibung.
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