Wir möchten hier unsere winterfeste Terrakotta Töpfe, handgefertigt und -gedreht auf Griechenlands größter Insel Kreta, vorstellen. Frostfeste Keramiktöpfe finden heute überwiegend als Pflanzgefäße / Blumentöpfe im Gartenbereich ihre Verwendung, setzen aber auch in der Gestaltung von Innenräumen unverwechselbare Akzente, ob auch hier als Blumentöpfe, Pflanztöpfe oder als Übertöpfe. Da sich unsere keramische Gefäße, ob Pflanztöpfe, Schale oder Blumentopf, als absolut winterfest und frostsicher erwiesen haben, können die Terrakottatöpfe ganzjährig draußen bleiben, auch wenn sie direkt bepflanzt sind.

Unser Sortiment an Terracotta Töpfen


Bestseller Terakotta Töpfe

Große Terracotta Pflanztöpfe: Geeignet für Garten- und Raumgestaltung

terracotta töpfe winterfest

Terrakotta (das übersetzt ja erstmal nur gebrannte Erde bedeutet) und damit unglasierte Keramik begleitet den Menschen seit Jahrtausenden. Überwiegend hergestellt für die existentiellen Dinge wie Kochgeschirr, Bevorratung und Transport seit Jahrtausenden. Erst die Erfindung "Kunststoff" veränderte dies grundsätzlich und radikal. Alleine bedingt durch die jeweilige Funktion haben sich traditionell die einzelnen Terracotta Formen und Terracotta Typen und Größen ausgebildet und weiterentwickelt. Das gilt ebenso für die Anbringung der Henkel, die ursprünglich als Ösen zum Verzurren für Transport über Land- oder Wasserweg dienten - auch die umlaufenden und aufgesetzten Rillen und Bänder, die man zunächst als reine Verzierung vermuten könnte, waren und sind zunächst rein aus Gründen der manuellen Herstellungstechnik notwendig.

Terracotta Töpfe und Orangerien

Die Nutzung von Pflanztöpfen bzw. Blumentöpfen begann mit dem Aufkommen der Orangerien ab dem 16.Jh an den europäischen Fürstenhöfen, das erwachende Interesse an exotischen, aber auch an mediterranen, nicht winterfesten Gewächsen führte dazu, diese als Kübelpflanzen zu kultivieren. Die somit notwendig gewordene Überwinterung dieser Pflanzen in speziellen Räumlichkeiten, eben der Orangerien aber, bedeutete zunächst, dass Terracotta Töpfe fast ausschließlich in barocken Schloss- und Gartenanlagen in Italien und nördlich davon, in England zu finden waren.

Terracotta aus Kreta

Erst als neben Landschaftsplanern, -architekten auch Gärtner, Garteninteressierte und Gartenbauer die vielfältigsten Möglichkeiten zur Gestaltung von Terracotta Garten, Hof und Terrasse für sich entdeckten, begann auch in Griechenland, basierend auf den antiken Formen, die Weiterentwicklung und Herstellung von speziell zur Direktbepflanzung geeigneten Gefässtypen. Die (eher zufällige) Tatsache, dass sich der kretische Ton zu winterharten und winterfesten Terracottagefäßen brennen lässt, ist dabei der Hauptgrund und die Voraussetzung dafür, dass sich die kretische Keramik bei uns, auch unter anderen als mediterranen Klimabedingungen durchsetzen konnte und sich seitdem zunehmender Beliebtheit erfreut.

Die Herstellung der Terracotta Töpfe

Dabei ist die Herstellungstechnik seit Jahrhunderten - abgesehen vom Einsatz von Strom und gasbefeuerter Brennöfen - unverändert geblieben. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass gerade und besonders auch die großen Terracotta Pflanztöpfe und Grossamphoren in beeindruckenden Höhen – anders als z. Bsp. die sog. Impruneta Keramik - frei geformt, nur mit Hilfe einer Töpferscheibe und dem Auge bzw. der jahrelangen Erfahrung des Töpfers entstehen.

Vergleichbar große Pflanzkeramik und Garten Keramik (einschließlich der Untersetzer), die es auf dem Markt zu kaufen gibt, wird dagegen fast ausschließlich mit Schablonen, maschinengepresst und seriell angefertigt - "fatto a mano" ( ital. handgemacht ) bedeutet im besten Fall, dass der Ton durch Menschenhand mit Hilfe einer Gipsform zum Gefäß gedrückt und gepresst wurde. Nicht umsonst wurde diese speziell kretische Handwerkskunst von der UNESCO zum erhaltenswerten Kulturerbe erklärt und ihr Überleben aktiv unterstützt.

Terracotta Töpfe All das stellt natürlich höchste Anforderungen hinsichtlich Qualität, Ausführung und Langlebigkeit der Gefässe. Europaweit ausschließlich in Kreta lassen sich heute noch die Töpfereien, überwiegend familiäre Kleinmanufakturen finden, die die traditionelle und jahrhundertealte Herstellungstechnik beherrschen, um solch hochwertige, frei gedrehte Unikate, auch in großen Dimensionen hervorzubringen.

Das erwachte und steigende Interesse an Garten, Gartengestaltung und Topf - Pflanzen in Nordeuropa ermöglichte die Wiederbelebung und das Angebot dieser uralten kretischen, vom Verschwinden bedroht gewesene Keramiktradition.

Insofern freuen wir uns auch darüber, dass Ihr Einkauf so gesehen letztlich auch einen Betrag zu der Erhaltung und Weitergabe dieses einzigartigen Handwerkswissens darstellt.

Terracotta Töpfe für tolle Pflanzen

Für die Fans echter Terracotta besteht der besondere Reiz dieser Töpfe und Pflanzgefäße vor allem darin, wunderschöne Pflanzen in die Töpfe zu pflanzen. Sowohl mediterrane, aber auch subtropische oder tropische Pflanzen können in die Töpfe gepflanzt werden. Diese haben viele Vorzüge gegenüber anderen Pflanzgefäßen.

Die Vorteile der Terracotta bei der Pflanzung

Es gibt viele Gründe, mediterrane Pflanzen in Terracotta zu pflanzen. Natürlich ist zunächst der ästhetische Eindruck dieser Pflanzgefäße zu nennen. Wer teure mediterrane Pflanzen wie etwa einen Zitronenbaum, einen Oliven- oder Feigenbaum auf seiner Terrasse platzieren will, sollte die Schönheit der Pflanzen mit einem Topf unterstreichen, der ebenfalls sehr schön aussieht und die Wertigkeit der Pflanze betont.

Weiter ist das besondere Klima im Topf ein Vorteil für die Pflanzung. Terracotta Töpfe speichern in ihren Topfwänden Feuchtigkeit und wirken ausgleichend bei der Umgebungstemperatur. Dadurch entsteht für den Wurzelballen ein konstantes, pflanzenfreundliches Klima. Dieses weist gleichmäßige Wärme und Feuchtigkeit auf.

Auch rein praktische Gründe sollten beachtet werden. Terracotta Töpfe haben aufgrund ihres Gewichts eine höhere Standfestigkeit. Pflanzen mit großen Blättern wie etwa der Feigenbaum oder die Engelstrompete haben großflächigee Blätter. Damit bieten sie dem Wind eine gute Angriffsfläche, so dass sie leichter umfallen können. Wenn die Pflanzen in einem Terracotta Topf gepflanzt sind, ist die Gefahr des Umfallens deutlich reduziert.

Terracotta Töpfe und pflanzen – so pflanzen sie richtig

Damit sie langfristig Freude an Ihren mediterranen Pflanzen in tollen Töpfen haben, ist es wichtig, das Einpflanzen sehr sorgfältig vorzunehmen.

Bevor Sie mit dem Einpflanzen beginnen, sollten Sie alle erforderlichen Materialien zusammenstellen. Zunächst brauchen Sie einen für Ihre Pflanze passenden Terracotta Topf von Kreta Keramik. Dieser sollte im Durchmesser etwa 5 cm größer sein als der bisherige Topf Ihrer mediterranen Kübelpflanze. Natürlich sollte er auch ästhetisch zu den anderen Töpfen passen.

Weiter brauchen Sie eine Tonscherbe, die Sie über das Abflussloch legen. Terracotta Töpfe von Kreta Keramik haben ein Abflussloch und sind damit gut geeignet für mediterrane Pflanzen. Die Tonscherbe verhindert, dass das Abflussloch verstopft wird.

Weiter benötigen Sie eine geeignete Erde. Diese sollte durchlässig und strukturstabil sein. Am besten nimmt man eine gute Pflanzerde und mischt diese mit ca. 15% Quarzsand und weiteren 15% Drainagematerial. Drainagematerial hilft, den Wasserabfluss sicherzustellen. Für die Drainage können Sie Kies, Poroton oder Schotter nehmen. Dieses Material sollten Sie vor allem im unteren Drittel des Topfes einsetzen.

Als erstes nehmen Sie den Ballen aus dem alten Topf. Diese Gelegenheit sollten Sie nutzen, die Wurzeln gründlich zu untersuchen. Wenn es abgestorbene oder matschige Wurzelbereiche gibt, können Sie diese mit einem Brotmesser abschneiden. Weiter sollte man die Feinwurzeln an den Seiten des Ballens aufrauen und auflockern. Das hilft den Feinwurzeln beim Anwachsen.

Als erstes füllen Sie eine Mischung aus Drainagematerial und Erde in den unteren Bereich des Topfes. Diese Schicht sollte nicht zu hoch sein. Wenn Sie den Ballen einsetzen, sollten zwischen dem oberen Ballenrand und der Oberkante des Topfes noch ca. 5 cm Platz sein. Auf diese Weise können Sie bequem auch größere Mengen Wasser in den Topf gießen.

Wenn Sie den Ballen eingesetzt haben, muss dieser ausgerichtet sein. Der Stamm sollte im Zentrum des Topfes sein. Außerdem ist es wichtig, dass er gerade steht. Wenn eine Pflanze schief gewachsen ist, können Sie das Umtopfen nutzen, um sie gerade auszurichten. Dann müssen Sie den Ballen verkantet einsetzen und die untere Schicht so ausfüllen, dass der verkantete Ballen festen Stand hat.

Nachdem der Ballen optimal im Topf platziert ist, geht es darum, die Hohlräume mit Erde aufzufüllen. Das sollte sehr sorgfältig geschehen, damit keine Hohlräume übrig bleiben. Am besten dreht man den Topf beim Auffüllen und drückt die Erde mit den Fingern fest an. Der Stammansatz darf beim Auffüllen mit Erde nicht tiefer als bisher eingegraben werden, sonst droht Rindenfäule.

Zum Schluss steht das Angießen an. Dabei sollten Sie den Topf zuerst an seinen vorgesehenen Platz stellen und erst dann gründlich gießen. Auf diese Weise müssen Sie nicht das Gewicht des Wassers mittragen, wenn Sie den Topf an seinen Platz stellen.

Das Angießen sollten Sie bei warmer Witterung mindestens einmal wiederholen. Wenn es kühler ist, reicht ein einmaliges Angießen.

Eine kritische Situation kann auftreten, wenn ein wertvoller Terracotta Topf von Kreta Keramik so stark durchwurzelt ist, dass der Ballen nicht mehr ohne weiteres aus dem Topf gezogen werden kann. Zunächst sollte man den Topf hinlegen und mit zwei Personen versuchen, den Ballen aus dem Topf zu ziehen.

Dabei kann eine Person den Topf festhalten, während die andere Person am Stamm zieht. Wenn dieses nicht gelingt, muss man mit einem Messer oder einer schmalen, spitzen Schaufel ein Stück Wurzelballen aus dem Randbereich herausschneiden, wie bei einem kleinen Kuchenstück. Damit wird der Druck auf die Topfwand reduziert.

Gut gepflegte Pflanzen in geeigneten Töpfen können durchaus üppig wachsen und ordentliche Höhen erreichen. Dann kann es zu einer Herausforderung werden, große Pflanzen umzutopfen. Am besten werden große Pflanzen im Liegen umgetopft. Die Töpfe sollten auf eine dämmende Unterlage gelegt werden, damit sie keinen Schaden nehmen. Die liegende Position sollte nur verwendet werden, um die Pflanze herauszunehmen und in einen neuen Topf einzusetzen.

Wenn Sie das Größenwachstum der Pflanzen begrenzen wollen, können Sie bei jedem Umtopfen auch den größer gewordenen Wurzelballen etwas verkleinern. Dazu kann man mit einem Brotmesser rundherum ca. 2cm Wurzelmasse abschneiden. Wenn der Ballen wieder in den alten Topf eingesetzt wird, ist Raum für neue Erde entstanden.

Schließlich ist die Aufstellung der Töpfe ein wichtiger Erfolgsfaktor für schöne Pflanzen. Zum einem sollten die Terracotta Töpfe auf Topffüße gestellt werden. Auf diese Weise bleiben dem Terrassenboden Ränder erspart. Außerdem erleichtern Topffüße den Wasserabfluss und sorgen für eine Belüftung des Topfes von unten.

Weiter sollten die Töpfe stets so platziert werden, dass in Richtung des Lichts kleine Pflanzen vor großen Pflanzen stehen. Alle Pflanzen sollten gut erreichbar sein, damit man sie gießen kann. Auch der Zugang zum Schneiden und zur Schädlingskontrolle ist wichtig.

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