Wir möchten hier unsere winterfeste Terrakotta Töpfe, handgefertigt und -gedreht auf Griechenlands größter Insel Kreta, vorstellen. Frostfeste Keramiktöpfe finden heute überwiegend als Pflanzgefäße / Blumentöpfe im Gartenbereich ihre Verwendung, setzen aber auch in der Gestaltung von Innenräumen unverwechselbare Akzente, ob auch hier als Blumentöpfe, Pflanztöpfe oder als Übertöpfe. Da sich unsere keramische Gefäße, ob Pflanztöpfe, Schale oder Blumentopf, als absolut winterfest und frostsicher erwiesen haben, können die Terrakottatöpfe ganzjährig draußen bleiben, auch wenn sie direkt bepflanzt sind.

Unser Sortiment an Terracotta Töpfen


Große und frostfeste Terracotta Töpfe: Geeignet für innen und draußen

Der Begriff "Keramik" dient in der Archäologie, Kunst und Kunstgewerbe als Sammelbezeichnung für alle Arten von geformten und in der Regel gebrannten Erzeugnissen aus tonigen Massen. Der Begriff Terracotta hingegen heißt übersetzt zunächst nichts anderes als „gebrannte Erde„ (ital. terra cotta) hat sich aber im weiteren Sinne als Bezeichnung für unglasierte Produkte des Töpferhandwerkes und im engeren Sinne als Synonym für Gartenkeramik, Pflanzkübel oder Blumentopf durchgesetzt – bezeichnet aber auch einen warmen, erdfarbigen Farbton. Die mineralische und chemische Zusammensetzung der Ausgangstonerden in Zusammenhang mit ihren Magerungen entscheidet dabei über Farbe der gebrannten Gefäße. Eisenhaltige brennen rot-, rötlich aus, mehr kalkhaltige Erden ergeben die für die heutigen, kretischen Grosskeramiken z.B. so typischen gelblich, grauocker, aschfarbenen Oberflächen, manganhaltige Tonerde hingegen ergibt das immer beliebter werdenden grau Gefäße

Hochwertige Ausgangstone, wie die kretischen Erden brennen schon bei relativ niedrigen Temperaturen (900 - 1000 C) widerstandsfähig und frostfest aus. Da auch nur ein einmaliger Brand erforderlich ist, war auch für frühe Zeiten die Herstellung nicht kompliziert und häufig wurden sie als allgegenwärtige Einwegbehälter nach dem Transport einfach weggeworfen – so besteht der Monte Testaccio in Rom zu großen Teilen aus Amphorenscherben.

Im Übrigen ein oft übersehener und unterschätzter Aspekt der unglasierten Terracotta: umweltfreundlicher war und ist wohl kaum ein anderes Produkt menschlichen Schaffens zu entsorgen, ganze archäologische Zeiträume liegen dieser Tatsache zugrunde.

Genau  weiß niemand, wer als erster auf die Idee gekommen ist, Pflanzen in Töpfe und Kübel zu setzen und mobil zu machen. Aber schon vor mehr als 4.000 Jahren sollen in Ägypten schon Pflanzen in Tontöpfen zu kultischen Zwecken und auch schon zur Dekoration verwendet worden sein. Von Homer wissen wir, dass auch im alten Griechenland Kübelpflanzen populär waren. Sie begrünten die Innenhöfe der Königspaläste und schmückten die Dachgärten in Athen. Die Römer übernahmen das griechische Vorbild und zierten die Atrien der Stadthäuser mit Pflanzen in großen Gefäßen.  Sicher ist aber, dass die Entdeckung der Gartenkunst der Renaissance und des Barock die Gartenbegeisterung vor allem in Holland und England immer höhere Wellen schlugen liess. Gärtner begannen den Terracotta Topf und die vielfältigen Möglichkeiten, die er bietet, richtig ernst zu nehmen , und so  wurde das Gärtnern mit Terracotta Pflanzkübeln ausgesprochen kreativ. Heute überrascht es niemanden mehr, mitten in der Stadt, auf Balkonen und Flachdachgärten mediterranen Gewächsen, wie Zitrone, Oleander, Olive oder Granatapfel in Terrakotta Topf zu begegnen. Diese frostempfindlichen Pflanzen können über Winter ins Haus und im Sommer wieder nach draußen gebracht werden. Durch frostsichere Terracottatöpfe ist das Gärtnern abwechslungsreicher geworden und unsere Pflanzenvielfalt größer.  Da Häuser und Gärten kleiner geworden sind, die Leute aber den ihnen zur Verfügung stehenden Platz optimal nutzen wollen, haben Kübelgärten an Popularität gewonnen. Im eigenen Garten oder Balkon als Dekoration machen Terrakotta Töpfe  das Gärtnern gar erst möglich.

Der Trend zum häufigen Umziehen hat ebenfalls dazu beigetragen, dass Pflanzen im Topf populärer sind denn je. Sie werden als Teil des Hausstandes angesehen und ins neue Heim mitgenommen. Außerdem können jetzt Pflanzen wie etwa der Bambus, die im Beet stark wuchern, in Kübel gepflanzt werden, wo sie genauso gedeihen, auch wenn die Wurzeln wenig Platz haben, um sich auszudehnen.  Besonders wertvoll sind Pflanzkübel in modernen Gärten, wo ein einheitliches Bild erzielt werden soll. Große Terracotta Töpfe erweitern den bepflanzbaren Raum draußen sowie auch innen und können eine große Wirkung erzielen, wenn z.B. Palmen oder auch kleine Bäume gewählt werden.

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