Terracotta Amphore „Vitex“

Der in der Antike am weitesten verbreitete Amphorentypus, spitz zulaufend, um sowohl als antiker „Vorratskühlschrank“ im Boden eingraben werden zu können wie auch als antiker „Schiffscontainer“ perfekt stapelbar zu sein.

Viele Anwendungsmöglichkeiten: liegend, in einen Ständer (auf Anfrage passgenaue Anfertigung möglich) gesetzt, im Boden eingelassen, als Quellmund am Teich oder integriert in einen Bachlauf.

95,00 

Enthält 19% USt
zzgl. Versand

99,00 

Enthält 19% USt
zzgl. Versand

189,00 

Enthält 19% USt
zzgl. Versand

5 von 5

239,00 

Enthält 19% USt
zzgl. Versand

549,00 

Enthält 19% USt
zzgl. Versand


VITEXDie klassische Spitzamphore. Handanfertigung. Winterfest. Jedes Gefäss ein Unikat.Die absolute Besonderheit dieser Form ist ein fehlender Standboden, was sich aus der ursprünglichen Nutzung erklärt. In kleineren Größen war die Spitzamphore vor allem das am häufigste genutzte Transportgefäss des Altertums. Unzählige aus dem Mittelmeer stammenden Scherbenfunde sind Bestandteile solcher Spitzamphoren, die bedingt durch ihre Form ideal stapelbar waren und als komplette Schiffsladungen auf die Handelsreise geschickt wurden.. Die grossvolumigen Gefässe dagegen, die in den Boden eingraben wurden, können als der antike Kühlschrank bezeichnet werden. Mit Glück findet man heute noch Keller, in dem so immer noch Olivenöl aufbewahrt wird. Ansonsten ist natürlich die originale Bedeutung und Funktion verloren gegangen. Werkstätten, die heute noch handgefertigte Spitzamphoren herstellen, sind äußerst rar geworden und europaweit nur noch auf Kreta zu finden. Auch dort waren diese und damit einzigartiges Handwerkskönnen mangels Nachfrage kurz vor dem Aussterben. Mittlerweile gibt es aber wieder einige Manufakturen, die in traditionellen Werkstätten in jahrhundertealter unveränderter Herstellungstechnik diese unverwechselbaren Gefässe in verschiedenen Größen anfertigen. Dabei ist neben langer und spezieller Erfahrung des Keramikers die Handanfertigung einer Spitzamphore besonders aufwändig, da diese, anders als Gefässe mit Standboden, umgekehrt, vom Kopf, Gefässrand her anfangend, entstehen muss. ( Ein Grund, warum in den einschlägigen Grossmärkten fast ausschliesslich gegossene oder gepresste Industrieware zu finden ist )Heutzutage können gerade Spitzamphoren ausgesprochen abwechslungsreich genutzt werden :- „gelegt“ als eindruckvolle Dekoration ( alle anderen „gelegten“ Amphoren mit Standboden wirken in den meisten Fällen nur wie „umgefallen“ )- gesetzt in Gestell / Ständer – jede unserer Amphore ist ein Unikat mit Abweichungen in Größe und Form, jeder Ständer muss passgenau angefertigt werden – Sprechen Sie uns an !- als „Quellmund“ am Teich oder integriert in einen Wasser-/bachlauf. Unser Amphoren können dementsprechend „aufgebohrt“ werden. Sprechen Sie uns an !- für eine „Bepflanzung“ stellen wir entsprechende Metalleinsätze herAlle unsere Amphoren stammen aus einer befreundeten Familientöpferei ( s. Werkstempel und Video „Über Uns“ ), mit der wir seit Jahrzehnten kollegial und persönlich zusammenarbeiten.Erhältlich sind alle Gefässe ausschließlich hier im Shop und direkt in unseren Ausstellungen.Unsere kleinste Größe gibt es auch unverziert, alle anderen Größen weisen unterschiedlich zahlreiche umlaufende Verzierungsbänder auf.Der Rohstoff – kretische Tonerde - wird durch den Ofenbrennprozess zu hoch gebrannter Terrakotta. Diese ist bei richtiger Anwendung – bei Frostgefahr darf sich nie Wasser in der Amphore befinden - winterhart und die Gefässe können das ganze Jahr hindurch im Aussenbereich genutzt werden. Natürlich müssen sie, wenn sie als Wasserbehältnis fungieren und über keine ständige Drainageöffnung verfügen, vor dem Frost komplett entleert werden. Danach werden sie am besten überdacht oder umgekehrt auf dem Rand gedreht überwintert.Terrakotta ist ein extrem stabiles Material. Ihre Amphore - solange sie keine Druck-, Stoss- oder Schlagschäden erleidet – wird Ihnen viele Jahre Freude machen.Gleichzeitig ist Terracotta immer mehr oder weniger porös.A lle porösen Materialoberflächen verändern sich im Aussenbereich. Kalkbestandteile – ob im Giess- oder Regenwasser können sich mit der Zeit aussen an der Gefässoberfläche absetzen, vorzugsweise in Schattenlagen können Gefässe „vergrünen“ - es entsteht die sog. Patina. Sollte dies nicht gewünscht sein, können unsere Keramiken jederzeit ohne Probleme und Bedenken mechanisch – mit Hilfe von Bürste, Spülmittel, leichter Zitronensäure etc. - je nach Bedarf gereinigt werden..
Kontakt & Beratung