Ungewöhnlich schlank und elegant wirkende Amphorenvase aus Griechenland. Winterhart. Handgefertigt. Effektvoll im Aussen- und Innenbereich. Ideal zum Flankieren von Eingängen, Toren etc.


Der Begriff "Amphore" kommt aus dem Altgriechischem und bedeutet "zweihenkliges Tongefäss". Die Amphore war im Altertum der allgegenwärtige, alltägliche Transport- und Vorratsgegenstand.. In aller Regel handelte es sich dabei um ein mehr und weniger ausgewogen bauchiges, enghalsiges Gefäss mit einem mehr oder weniger ausgeprägten Standboden in verschiedenen Größen.

"Cistus" stellt die Ausnahme von der Regel dar: hier handelte es sich dabei ursprünglich um ein zweckdienliches Arbeitsgefäss zum Färben von Textil. Seine Form gehorcht der Funktion. Unten gebaucht und oben langauslaufend, um das Stoffmaterial entsprechend effektiv durch die Flüssigkeit ziehen zu können.

Heute erzielt das Gefäss eine unvergleichbare Wirkung als kunsthandwerkliches und aussergewöhnliches Dekorationsobjekt.

Darüber hinaus kann es aber auch als ausgefallenes Regenwasserreservoir oder als imponierender Springbrunnen dienen. Für das technische Umrüsten oder nur für die entsprechende Anleitung hierzu, zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen.

Für ein direktes Einpflanzen ist dieser Gefässtyp ( wie alle Gefässe, die in ihrem Formverlauf irgendwo breiter werden als sie oben dann am Rand sind ) allerdings nicht. Jedes Aus- bzw- Umtopfen würde zum Problem. Um dennoch auch "Cistus" begünen zu können, haben wir unseren Metallpflanzeinsatz entwickelt, der in unserer Werkstatt passgenau für jeden individuellen Gefässdurchmesser entsteht.


Werkstätten, in denen nicht nur die Erinnerung an den ursprünglichen Gebrauch, sondern auch die dazugehörige traditionelle jahrhundertealte Herstellungstechnik lebendig ist, findet man heute europaweit nur noch auf Kreta. Eine ineinandergreifende Kombination von keramischer Dreh- und Aufbautechnik lässt jedes einzelne Gefäss auf speziellen, langsam rotierenden Töpferscheiben entstehen. Unsere Amphoren stammen aus einer kleinen, familiären Töpfermanufaktur ( s. Werkstempel und Video "Über Uns" ), deren gewissenhafte Detailgenauigkeit von einer ungebrochenen Leidenschaft für das Handwerk zeugt.

Der Amphorentyp "Cistus" ist mit zwei Henkeln versehen und weist je nach Größe, neben gerade verlaufenden, bis zu drei wellenbandförmige Fingerdruckbänder auf.

Ausgangsrohstoff ist dabei seit eh und je die regionale kretische Tonerde.
Zunächst werden die Gefässe komplett luftgetrocknet, um danach in großen Kammeröfen gestapelt innerhalb von ca. 20 Stunden bis zu 1000 Grad Celsius hoch gebrannt zu werden. So entsteht die typische griechische Qualitäts-Terrakotta mit ihren gelb-rötlichen Farbschattierungen .
Auf jedem Gefäss finden sich individuell unterschiedliche Brandspuren.

Bei der richtigen Anwendung – bei Frostgefahr darf sich nie Wasser in der Amphore befinden - sind alle unsere Amphoren frosthart. Natürlich müssen sie, wenn sie als Wasserbehältnis fungieren und über keine ständige Drainageöffnung verfügen, vor dem Frost komplett entleert werden. Zum Überwintern bringt man sie am besten unter Dach oder lagert sie umgekehrt auf den Rand gedreht.

Terrakotta ist ein sehr widerstandsfähiges Material. Ihre Amphore wird Ihnen - solange sie keine äusseren Druck-, Stoss- oder Schlagschäden erfährt– viel Freude bereiten.

Terracotta ist immer ein mehr oder weniger poröses Material. Jede poröse Oberfläche reagiert auf Witterungseinflüsse. Kalkanteile im Regenwasser können sich im Laufe der Zeit Gefässoberfläche abbilden, besonders natürlich in Schattenlagen können Gefässe "vergrünen" - etwas was wir an gebrauchten Töpfen als Patina kenne und schätzen.

Wenn das nicht gewünscht ist, kann unsere Terrakotta jederzeit ohne Probleme oder Bedenken mechanisch – mit Hilfe von Bürste, Spülmittel, leichter Zitronensäure etc. - immer wieder gesäubert werden.

Als Zubehör bieten wir außerdem an:

  1. Topfecken, die als Abstandshalter zum Abfluss von Regen- oder überschüssigem Giesswasser dienen. Die entstehende Belüftung schützt gleichzeitig empfindliche ( z.B. Holz- ) Bodenbeläge und verhindert bei Frost das unerwünschte Festfrieren des Topfbodens.
  2. handgedrehte Terrakotta-Unterteller
  3. passender Metallpflanzeinsatz
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