Der Amphorentyp „Agave“ besticht, besonders in seinen größeren Formaten, durch die kräftigen parallel verlaufenden, manuell aufgearbeiteten Wulste, die die bauchige Grundform eindrucksvoll unterstreichen und zur Geltung bringen.

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Terrakotta Topf "AGAVE" - Beeindruckende, ästhetisch ausgewogene, betont bauchige Amphorenform.

Wir unterscheiden zwischen funktionaler Pflanzkeramik (jene Gefässformen, die, eine konisch nach oben weiter werdende oder gerade, zylindrisch verlaufende Kontur besitzen ) und Amphoren.

Erstere können direkt und mehrjährig bepflanzt werden, weil - gegeben durch eben die Form – das Aus- bzw. Umtopfen problemlos möglich ist und nicht entweder zum Verlust der Pflanze oder des Topfes führt. Bevor aber keramische Gefässe zum Bepflanzen hergestellt wurden, entstanden die ältesten Gefässe aussschliesslich zum Bevorraten, zum ( Ein- ) -lagern und zum Transportieren : die sog. Amphoren.

Sie entstanden u.a. rund um das Mittelmeer und ähneln sich, bei allen regionalen Unterschieden, in der Form : mehr oder weniger bauchig, mehr oder weniger ausgepägter Standfuss, oben am Hals immer enger als in der „Mitte“.

Damit eignen sie sich nicht zum direkten Bepflanzen, wirken dagegen in ihrer perfekten und über in Jahrhunderten optimierten Formgebung für sich alleine. Handgefertigte Amphoren sind unübertroffene „Eye-Catcher“ in jeder Umgebung aussen und innen.

In jeder Größe handgefertigte Amphoren werden in Europa nur noch auf der Insel Kreta hergestellt.

Die traditionelle Handwerkstechnik ist jahrhundertealt und hat sich – abgesehen von den heute stromgetriebenen Töpferscheiben – unverändert erhalten. Jedes einzelne Gefäss entsteht in einer perfekt aufeinander abgestimmten Kombination von Dreh- und Aufbaumethode. Unsere Amphoren stammen aus einer seit Jahrzehnten befreundeten Familientöpferei ( s. Werkstempel und Video „Über Uns“ ), deren Arbeit sich insbesondere durch eine ausgesprochen sorgfältige Ausarbeitung aller Details auszeichnet.

Verarbeiteter Rohstoff ist dabei das lokale abgebaute Tonvorkommen.

Zunächst werden die entstandenen Gefässe luftgetrocknet, um dann innerhalb von ca. 20 Stunden bis zu 1000 Grad Celsius gebrannt zu werden. Dabei erzeugen die durch den Brennraum ziehenden Flammen die unverwechselbaren, typischen mediterran gelb-rötlichen Farbschattierungen.

Jedes Gefäss weist individuell unterschiedliche Brandspuren auf und stellt ein Unikat dar. Unverwechselbar.

Bei der richtigen Anwendung – bei Frostgefahr darf sich nie Wasser in der Amphore befinden - sind alle unsere Amphoren winterhart und können das ganze Jahr hindurch im Aussenbereich genutzt werden. Natürlich müssen sie, wenn sie als Wasserbehältnis genutzt werden und über keine ständige Drainageöffnung verfügen, vor dem Frost komplett entleert werden. Danach werden sie am besten überdacht oder umgekehrt auf dem Rand gedreht überwintert.

Terrakotta ist ein ausgesprochen robustes Material. Ihre Amphore wird Ihnen- solange sie keine äusseren Druck-, Stoss- oder Schlagschäden erleidet - viele Jahre Freude bereiten.

Gleichzeitig ist Terracotta immer mehr oder weniger porös.

Und alle porösen Materialoberflächen verändern sich unter Witterungseinfluss.

Kalkanteile im Regenwasser können sich mit der Zeit an der Keramikaussenwand absetzen, vor allem in Schattenlagen können Gefässe „vergrünen“ - genau das, was wir an älteren Töpfen als Patina schätzen.

Wie auch immer - unsere Terrakotta kann jederzeit ohne Probleme oder Bedenken mechanisch – mit Hilfe von Bürste, Spülmittel, leichter Zitronensäure etc. - äusserlich gereinigt werden.

Unser Tipp:

Um auch die Gefässgruppe der Amphoren sinnvoll bepflanzen zu können, haben wir einen entsprechenden Pflanzeinsatz aus Metall entwickelt.

Amphoren können auch als attraktives Regenwasserreservoir oder als charmantes Brunnenspiel genutzt bzw. ausgerüstet werden. Bitte sprechen Sie uns an – für die Informationen zum Selbermachen oder für die fertige Ausführung durch uns !

Hinweis :

Die im Boden des Gefässes befindlichen Drainageöffnungen müssen frei gehalten werden. Wenn die Amphore als Wasserbehältnis genutzt wird und über keine ständige Drainageöffnung verfügt, muss sie natürlich vor dem Frost komplett entleert werden. Danach wird sie am besten überdacht oder umgekehrt auf dem Rand gedreht überwintert.

Als Zubehör bieten wir außerdem an :

  • verschiedene Topfecken, die als Abstandshalter zum besseren Abfluss von Regen- oder überschüssigem Giesswasser dienen. Die entstehende Belüftung schützt gleichzeitig empfindliche ( z.B. Holz- ) Bodenbeläge und verhindert bei Frost das unerwünschte Festfrieren des Topfbodens.
  • handgedrehte Terrakotta-Unterteller
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