FAQ

In dieser Rubrik beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen unserer Kunden.

Wenn Sie eine persönliche Beratung wünschen oder eine spezielle Frage haben können Sie uns gerne unter 06238/929008 oder info@kreta-keramik.com kontaktieren.

Hr. Jörg Beyer oder ein Mitarbeiter wird Ihre Fragen gerne beantworten.

Ihr Kreta Keramik Team

 

Wie lange ist die Lieferzeit, wenn ein Artikel nicht auf Lager ist?

Wir sind immer bemüht, nur Verfügbares in unserem Shop anzuzeigen. Sollte es doch einmal vorkommen, daß ein Gefäß aktuell nicht mehr vorrätig ist, wird es Bestandteil der nächsten großen Anlieferung sein.
Den jeweilig genauen Termin teilen wir Ihnen bei Bedarf gerne mit.
Für Auskünfte : 06238/929008 oder info@kreta-keramik.com

Wo kann ich mir die Töpfe vor Ort anschauen? Wo finde ich die Ausstellung?

Unser gesamtes Sortiment ist jederzeit in unserer Ausstellung in der Pfalz anzusehen und bei Bedarf direkt auszusuchen.
Palatina Werkstatt
Hauptstrasse 51
67229 Grosskarlbach
www.palatina-werkstatt.de Tel: 06238929008

Ein kleinerer Teil unseres Kreta-Sortimentes ist ebenso in unserer Ausstellung im Norden vorrätig.
Der Schwerpunkt liegt hier aber auf Herstellung und Sortiment der Küstenkeramik.
Küstenkeramik
Fellholz 3
24364 Holzdorf
www.kuesten-keramik.com

Wo bzw. wie führt man den Wasserzulauf am besten aus?

Alle Pflanzgefäße und Amphoren sind im Bodenbereich mit einem Ablaufloch versehen, mit einem Durchmesser etwa eines Weinkorkens.
Hier kann bequem ein Wasserschlauch durchgeführt werden.
Soll sich das Loch an anderer Stelle befinden, können Sie das selbst mit Hilfe eines Steinbohrers und Bohrmaschine
(wichtig dabei : die Schlagfunktion muss ausgeschaltet sein) anbringen.
Falls Sie sich unsicher sind, sprechen Sie uns gerne an und wir erledigen das für Sie ...
Kontakt: 06238/929008 oder info@kreta-keramik.com

Wie macht man die Töpfe wasserdicht?

Terrakotta ( keramisch : Irdenware ) Töpfe sind per Definition mehr oder weniger porös. Nachträgliche Versuche den gebrannten Werkstoff abzudichten, sind wohl möglich ( Tränkungsmittel ), aber in unseren Augen nicht sinnvoll. Möchte man damit den Gebrauch als tatsächliche Vase ermöglichen, ist das Terrakottagefäß als Übertopf für einen Glas- oder Metalleinsatz zu verwenden.

Auf den Produktbildern sind teils farbliche Unterschiede zu sehen: ist dies so oder wirkt dies bloß so auf den Bildern?

Die Farben der Amphoren sind bedingt durch die Handarbeit und den Brand im Ofen leicht unterschiedlich. Dies ist von uns auch so gewünscht. Mir ist es aber ohne Probleme möglich ihnen entspechende Amphoren herauszusuchen die entweder relativ geleichmässig in der Farbgebung sind eher rustikal. Genau so verhät es sich mit den Farben hier ist es möglich in Richtung Terracotta auszuwählen oder eher braun beige Töne zu wählen.

Wie erkennt man frostfeste Terrakottatöpfe?

Leider gar nicht. Frostfestigkeit von Terrakotta, noch dazu von bepflanzten Gefässen, erweist sich empirisch, durch Erfahrungswerte. Kauf von frostfester Terrakotta ist Vertrauenssache.

 

Sind die Töpfe frostfest bzw. winterfest? Und was bedeutet das?

terracotta toepfe frostsicher

Nach meiner Definition gibt es zwischen diesen beiden Begriffen einen gravierenden Unterschied:

Frostfest ist die Ware, das Material.

Winterfest jedoch wird die Ware erst beim richtigen Einsatz und Gebrauch durch den Benutzer. Zum Beispiel ist eine Giesskanne aus frostbeständigem Eisenblech zunächst offensichtlich ebenso frostfest. Wenn Sie diese Giesskanne aber wassergefüllt bei Minusgraden im Freien stehen lassen und das Wasser zu Eis gefriert, dehnt es sich aus und verbeult oder sprengt gar die Kanne - wassergefüllt ist die Giesskanne also nicht winterfest.

Die wiederholte Eisbildung ist genau das Problem vieler Terrakotten. Üblicherweise saugt sich ein Terrakottagefäß in seiner porösen Gefäßwand durch Regen ebenso wie durch das Giessen mit Feuchtigkeit voll. Bei Frost gefriert auch dieses Porenwasser und es kommt so zu den typischen Abplatzungen und schichtweisen Auflösen der Gefässwandung.

Qualitativ, hochwertige Keramik - bedingt durch die Ausgangstonerde wie auch der Brennendtemperatur - weist dagegen eine derartige Porenstruktur auf, die das wiederholte Sichbilden und Wiederauftauen von Eis toleriert, ohne dadurch geschädigt zu werden. - das Material, das Gefäss ist frostfest.

Verhindert werden muss aber eben auch die mechanische Wirkung des Eises ( s.o. ). Um die Winterfestigkeit in der Anwendung zu erreichen, gelten folgende Hinweise :

  1. Alle wassergefüllten und als z.B. Miniteiche, zum Sammeln von Regenwasser oder als Springbrunnen etc. genutzten Gefässe müssen bei Frostgefahr unbedingt vollständig entleert werden.
  2. Pflanzgefässe müssen grundsätzlich mit einem oder mehreren Wasserabflusslöchern versehen sein und - zumindest bei Frostgefahr - unbedingt auf kleinen Tonfüssen, Holzleisten etc. gestellt werden - damit sich kein Wasser im Topf stauen kann ( was die meisten Pflanzen ohnehin nicht mögen ).
  3. Verwenden Sie bei Direktbepflanzungen, die auch im Winter draussen bleiben sollen, möglichst nur konische, nach oben sich weitende Formen ( ausserdem wird in bauchigen auch das Umtopfen zum Problem ). Der gefrierende Erdballen kann sich so besser und gefahrloser nach oben hin ausdehnen.
  4. Wichtig beim Bepflanzen eines jeden Terracotta Topfes ist neben vorhandenen Abflusslöchern aber auch eine Drainageschicht, die aus Blähton, Kieselsteinchen, Tonscherben o.ä. bestehen kann. Dazu wird ausreichende Schicht ( 10-20% der Gefässhöhe ) des Drainagematerials vor der eigentlichen Pflanzerde eingegeben. Damit wird, bei gleichzeitigem Abfliessen von überschüssigem Giess- / Regenwasser, das Verstopfen der Bodenlöcher durch Ausschwemmung / Wurzelwachstum und somit die für Topf und Pflanze gefürchtete Staunässe verhindert. Bei größeren Terracotta Pflanzgefäßen, aus denen die Pflanzen auf Jahre hinaus nicht mehr umgetopft werden, empfiehlt es sich ausserdem, auf diese Schicht ein wasserdurchlässiges Flies, Sackleinen etc. aufzulegen und darüber die Pflanzerde einzubringen. Bei regelmässigem Umtopfen dagegen sicherlich eher unnötig und unpraktikabel, hat dies aber den zusätzlichen Vorteil, das Eindringen von z.B. Asseln über den Boden durch die Drainagelöcher in das Pflanzsubstrat zumindest zu erschweren.
  5. Natürlich überstehen auch frostfeste, bauchige Terracotta Töpfe und Amphoren völlig problemlos den Winter im Freien, sie sollten aber leer sein und auch auf Füssen, Holzleisten etc. stehen, um ein mögliches Festfrieren am Boden zu verhindern. Wenn Sie sich unsicher sind und/oder fallendes Herbstlaub o.a. die Löcher verschliessen könnten, decken Sie die Öffnung mit z.B. einer Holzplatte ab oder drehen das Gefäß schlichtweg auf den Kopf. Wie auch immer, keinesfalls darf sich bei Frostgefahr Wasser im Topf sammeln können.
Mit was bepflanzt man eine Amphore?

Wir definieren Amphoren als bauchige Gefässe. Diese eignen sich generell nicht zur Direktbepflanzung. Daher werden sie quasi als Übertöpfe verwendet : evtl. findet man ein Gefäß, das randgenau in die Amphorenöffnung passt, eleganter aber ist die Verwendung unserer Metalleinsätze, die mit Hilfe eines wasserdurchlässigen Vliesstoffes wie ein Topf zu bepflanzen sind und damit der Kreativität keine Grenzen setzen bzw. ebenso Kübelpflanzen wie einjähriger Sommerflor verwendet werden können.

Wie bepflanzt man eine große Terrakotta Amphore?

Wir definieren Amphoren als bauchige Gefässe. Diese eignen sich generell nicht zur Direktbepflanzung. Daher werden sie quasi als Übertöpfe verwendet : evtl. findet man ein Gefäß, das randgenau in die Amphorenöffnung passt, eleganter aber ist die Verwendung unserer Metalleinsätze, die mit Hilfe eines wasserdurchlässigen Vliesstoffes wie ein Topf zu bepflanzen sind.

 

Wie pflegt man Terracotta Töpfe?

Terrakotta (Werkstoff : Irdenware) ist per Definition mehr oder weniger porös und somit eine ideale Oberfläche zur (im Aussenbereich) Ausbildung von Patina, die wir bei alten Töpfen so schätzen. Wenn diese nicht gewünscht ist, kann mechanisch (Bürste, Wasser) gereinigt werden, im Falle von Kalkausblühungen auch mit dem Zusatz milder Säuren (Haushaltsessig, Zitronensäure z.B.) Wirkliche Qualitätskeramik kann im Extremfall auch mit dem Dampfdruckstrahler gesäubert werden .
Bei direkt bepflanzten Gefässen muss die Drainageöffnung im Boden des Gefäßes durchgängig sein. Alle Gefässe, die ganzjährig draussen verbleiben, sollten nicht am/auf dem Boden festfrieren können (Abstandhalter).

Was ist 'Impruneta Terracotta'?

Impruneta ist ein Ort in der Toskana mit einer Tradition der Keramikherstellung aus lokalem Tonvorkommen. Der Begriff "Impruneta Terracotta" wurde in den letzten Jahrzehnten bei uns oft verkürzend als Synonym für "frostfeste Gartenkeramik" verwendet. Das ist insofern auch irreführend, da nicht nur andernorts in Italien ( Siena u.a.) , sondern z.B. auch in Griechenland, England und Deutschland hochwertige, manuelle Qualitätskeramik entsteht.

Wie legt man eine Drainage richtig an?

Die Drainageöffnung am Boden wird zunächst mit z.B. einer entsprechenden Tonscherbe ( grob, aber wasserdurchlässig ) verschlossen. Je nach Größe des Gefäßes wird im zweiten Schritt eine Drainageschicht aus groben ( weitere Tonscherben, kleinere Steinchen, sog. Hydrokügelchen etc. ) Material eingefüllt. Danach bzw. darauf wird die eigentliche Pflanzerde eingegeben. Bei größeren Töpfen bzw. wenn Jahre nicht umgetopft werden soll, empfiehlt es sich zwischen dem Drainagematerial und der Pflanzerde ein wasserdurchlässiges ( Wurzel-) Vliess einzulegen. Dies verhindert das Durchwachsen der Wurzeln und das Ausschwemmen der Pflanzerde, was beides mit der Zeit irgendwann zum unerwünschten Verschluss des Drainageloches führen kann.

Was muss ich bei der Überwinterung von Terrakotta beachten?

Unser Terrakotta-Material ist frostfest.

Um Ihre Gefässe aber auch sicher über den Winter zu bringen, sind ein, zwei grundsätzliche Dinge unbedingt zu beachten :

Auch bei unbepflanzten Gefässen muss darauf geachtet werden, dass die am Boden befindlichen Drainagelöcher frei sind.

Daher darf der Topf am Boden auch nicht festfrieren und sollte auf Abstandshalter ( Terrakotta-Füsse, Holzleisten, Steine, etc. )  oder am besten umgedreht auf den Topfrand gestellt werden. Am besten und einfachsten aber verstauen Sie solche Gefässe natürlich überdacht und damit trocken.Jedenfalls darf sich kein Regenwasser und auch kein Schnee im Gefässinneren sammeln, beides könnte gefrieren und den Topf, ähnlich wie Giesskannen, Wasserschläuche etc., mechanisch sprengen.Für Ihre bepflanzten Gefässen gilt im Prinzip : alles was Sie tun, um Ihre Pflanze gesund zu überwintern, kommt auch der Keramik zu Gute, überlebt Ihre Pflanze, überlebt auch der Topf.Auch hier ist Grundvoraussetzung : Drainagelöcher müssen frei bleiben, der Topfboden darf nicht auf seiner Stellfläche anfrieren.

Unser Hinweis : die meisten Pflanzen erfrieren nicht im Winter, sie vertrocknen !  Topfpflanzen müssen auch im Winter, kontrolliert und eher wenig,  aber gegossen werden ! Gerade bei Kübelpflanzen, die zwar draussen, aber geschützt, überdacht stehen, wird das hin und wieder vergessen.  Auch nach Frostperioden, in denen nicht gegossen werden konnte, weil der Erdballen angefroren war, muss  danach damit wieder langsam begonnen werden.

Unser Tip bei Schnee : Zweige bestimmter Pflanzen, Zypresssen z.B.,  können unter der Schneelast brechen und werden es Ihnen danken, wenn sie davon befreit werden.  Auch bei drohendem Frost sollte der Schnee entfernt werden, damit er nicht auf der Pflanze gefriert.

Wie werden die Wandtöpfe befestigt?

Die hier angebotenen Wandtöpfe sind immer mit zwei Löchern an der Rückseite versehen. Mit Draht oder einem entsprechenden Material kann mittels einer Schlaufe der Wandtopf ganz einfach an einem Nagel oder an einer Schraube befestigt werden. Gern bereiten wir Ihnen diese Aufhängung auf Wunsch vor.